News

Politische Mitsprache der Wohnbevölkerung

Grossrat

Im Jahr 2000 habe ich einen Vorstoss eingereicht, Zollikofen solle zur besseren politischen Integration der noch nicht stimmberechtigten Jugendlichen das Instrument der Jugendmotion einführen. Der damalig zuständige Gemeinderat Michel Cotting hat das Anliegen entgegengenommen und es ausgeweitet auf weitere Kreise, die sich politisch nur schwer Gehör verschaffen können: die ausländischen und Steuern zahlenden Mitbürger/innen unserer Gemeinde.
Als „Volksmotion“ ist das Anliegen seit 2005 in der Gemeindeverfassung verankert. Damit können alle hier wohnhaften Personen ab 14 Jahren, unabhängig von einer Parteizugehörigkeit, auf ein Problem aufmerksam machen, das sie als Menschen betrifft, auf ein Problem oder Anliegen, das nicht Halt macht vor Nationenzugehörigkeit oder Alter. Zollikofen hat mit diesem Instrument schon 10 Jahre vor Inkrafttreten des kantonalen Integrationsgesetzes dem Ziel nachgelebt, dass der ausländischen Bevölkerung ermöglicht werden soll, am „sozialen und kulturellen Leben teilzuhaben“.
Leider verbietet kantonales Recht immer noch restriktiv die volle politische Teilnahme von Jugendlichen wie Niedergelassenen. Es ist an der Zeit, den Gemeinden mehr Freiheiten in der Gestaltung der politischen Mitsprache ihrer Bevölkerung zu geben. Das kantonale Gesetz ist endlich entsprechend anzupassen. Auch dafür werde ich mich in der nächsten Legislatur einsetzen.
Eva Baltensperger, Grossrätin

Zu den Abstimmungsergebnissen

Vorstand

Es war ein wahrer Politkrimi: Wird sie nun angenommen? Wird sie abgelehnt? Eine hauchdünne Mehrheit der Schweizer Stimmenden hat die Initiative gegen die Masseneinwanderung angenommen – im Gegensatz zu den 52.8% Nein-Stimmenden in unserer Gemeinde. Letztere vertrauen somit der politischen Stossrichtung des Parlaments und des Bundesrates. Die SPZ bedauert aber das gesamtschweizerische Abstimmungsresultat. Nun müssen die politischen Kräfte – und hier sind alle Parteien gefordert – den Ursachen für diesen „Schlüsselentscheid“ (Politgeograf M. Hermann) GEMEINSAM auf den Grund gehen und geeignete, zukunftstaugliche Lösungen suchen.
Die Resultate bei der Verkehrsgestaltung (FABI) und bei der Finanzierung von Abtreibungen waren ganz im Sinne der SP. Im Gegensatz zu den im Vorfeld lebhaft geführten Diskussionen wurde das Hooligan-Konkordat deutlicher als erwartet angenommen.

Fides Kistler, GGR-Mitglied
Kandidatin Grossratswahlen

Juhui Ferien

Grossrat

Es ist so weit! Die erste von 13 Wochen Schulferien steht vor der Tür. Eine wohlverdiente Pause vom Alltag, die allen gut tut. Doch Eltern werden abwägen müssen, ob sie von ihren vier bis sechs Wochen Ferien gerade diese nehmen wollen. Bald sind auch schon wieder Frühlingsferien – was, wenn bis zu den Sommerferien schon über die Hälfte der eigenen Ferien bezogen sind?
Diese Sorgen gehören zum Glück bald der Vergangenheit an: Wenn wir Familien ermöglichen wollen, ein existenzsicherndes Einkommen zu erwirtschaften, und wir aktiv etwas beitragen wollen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dann ist es folgerichtig, dass wir dafür die nötigen Rahmenbedingungen schaffen. Ab kommendem Schuljahr wird die Volksmotion für ein Betreuungsangebot während den Schulferien umgesetzt. In den nächsten drei Jahren wird ein Pilotprojekt zeigen, in welchem Umfang das Bedürfnis nach Schulferienbetreuung besteht. Damit nimmt Zollikofen seine Verantwortung für gute Rahmenbedingungen für Familien von schulpflichtigen Kindern wahr – „endlich“ möchte ich fast sagen.
Vor 14 Jahren haben wir die Gemeindeinitiative für die freiwillige Tagesschule lanciert. Schon damals schien uns der Zusammenhang zwischen Tages- und Schulferienbetreuung gegeben. Eltern, die ihre Kinder bei einer Tagesmutter oder in der KiTa betreuen liessen, waren zu Beginn denn auch ein wenig zurückhaltend, die Kinder in die Tagesschule in Obhut zu geben und damit die Ferienbetreuung zu opfern. Doch „nur nicht `s Fueder überladen“ hiess es, die Politik der kleinen Schritte sei erfolgversprechender. Dieses Schuljahr feiert die Tagesschule bereits ihr 10jähriges Bestehen. Eine Erfolgsgeschichte, fast von Anfang an. Herzlichen Dank allen, die zum Erfolg dieser Einrichtung beigetragen haben!
„Die Zeit ist reif für eine Tagesschule – auch in Zollikofen“ war der Titel des Pressecommuniqués im Jahr 2000. Heute freuen wir uns über den Folgeschritt und sagen: Die Zeit ist reif für die Schulferienbetreuung – auch in Zollikofen.
Eva Baltensperger, Grossrätin

JA zur FABI-Vorlage

Vorstand

Am 9. Februar 2014 stimmen wir über den Bundesbeschluss über den Ausbau Eisenbahninfrastruktur, kurz FABI, ab. Mobilität ist ein fester Bestandteil unseres Alltags. Die Schweiz verfügt über ein hervorragendes Bahnnetz. Auch deshalb hat das Bahnfahren in den letzten Jahren einen enormen Boom erlebt. Zwischen 1998 und 2011 nahm die Verkehrsleistung in unserem Land um 59 % zu.  Heute stösst die Bahn insbesondere in den städtischen Agglomerationen an ihre Grenzen. Pendlerinnen und Pendler sind jedoch auf einen leistungsfähigen öffentlichen Verkehr (ÖV) angewiesen. Damit der ÖV auch künftig attraktiv bleibt, braucht es Investitionen. FABI ist eine ausgewogene Vorlage, die sowohl Finanzierung als auch strategischer Ausbau der Bahn beinhaltet. Der zeitlich begrenzte FinöV-Fond soll durch einen unbefristeten Bahninfrastrukturfond ersetzt werden. Damit wird die künftige Finanzierung des ÖV dauerhaft gesichert. Diese Kontinuität gewährleistet, dass die Schweiz auch in Zukunft ein Bahnland bleibt.

Mirjam Veglio, Gemeinderätin

Kandidatin für den Grossen Rat des Kantons Bern

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Sind Sie mit uns (nicht) einverstanden?

Über vier wichtige Vorlagen haben wir am 9. Februar zu befinden. Die SP hat die Parolen gefasst und wir sind bereit Ihnen Red und Antwort zu stehen. Kommen Sie vorbei am

Samstag, 18. Januar, von 9:00 – 14:00 Uhr, vor dem Coop Ziegeleimärit

Wir freuen uns auf Sie.

SP Zollikofen

Linke Wende – Erste Wahlkampfveranstaltung am 18. Januar vor dem Coop in Zollikofen

Vorstand

SP und GFL starten den Grossratswahlkampf am Samstag, 18. Januar zwischen 9 und 14 Uhr mit einem Stand vor dem Coop. Die SP-Kandidierenden Eva Baltensperger (bisher), Mirjam Veglio, Marc Niklaus, Tharnan Selliah und Fides Kistler) laden alle Interessierte herzlich ein, den Einkauf mit einem Schwatz zu den Abstimmungsthemen vom 9. Februar zu verbinden

Weitere Infos zu den Wahlen finden Sie auf: sowieso.spbe.ch
Fides Kistler

Präsidentin SP-Zollikofen

Ablehnung der unnötigen Verschärfung des Bildungsreglements

Aus dem Präsidium

Das überparteiliche Referendumskomitee gegen die unnötige Verschärfung des Bildungsreglements hat zum NEIN aufgerufen. Mit Erfolg! Die Stimmberechtigten haben dem Komitee Recht gegeben und die unnötige Änderung des Reglementes erfreulicherweise abgelehnt.
Nun geht es in unserer Gemeinde um zwei grundlegende Fragen. Erstens: Wie wollen wir das revidierte Volksschulgesetz umsetzen? Was bedeutet es für unsere Kleinsten, dass Kindergarten und Volksschule näher zusammengewachsen, dass flexiblere Schuleingangsmodelle mit individuelleren Übergangsmöglichkeiten möglich geworden sind? Hier ist eine Klärung der strategischen Ausrichtung der Volksschule - mit Einbezug aller Beteiligten - zwingend nötig.
Zweitens steht die dringendst nötige bauliche Sanierung bzw. der Ersatz der Kindergärten am Lindenweg an. Hier stellt sich die Frage nach dem Standort und der Ausgestaltung der Räumlichkeiten nach neusten bildungswissenschaftlichen Erkenntnissen. Alles dies soll aber nicht ohne ernsthaften Einbezug der Lehrpersonen, der Eltern und des politisch-strategischen Bildungsorgans, der Bildungskommission geschehen. Denn bauliche Veränderungen sollten für die nächsten dreissig Jahre den veränderten Bedürfnissen der jüngsten Lernenden – unserer Zukunft – gerecht werden.
Die SP-Zollikofen dankt allen Stimmberechtigten, welche sich gegen diese unnötige und auf undemokratische Weise eingeführte Verschärfung des Bildungsreglements eingesetzt haben und wünscht geruhsame, vorweihnächtliche Tage.
Fides Maria Kistler, Präsidentin SP

Der neue Artikel im Bildungsreglement steht quer in der Berner Bildungslandschaft

Grossrat

Dazu zwei Zitate des Berner Bildungsdirektors Bernhard Pulver: „Die Weiterentwicklung des Bildungswesens verstehe ich als einen Prozess, den wir mit Sorgfalt, Umsicht und aktiver Beteiligung der Betroffenen angehen.“ Und: „Bildung ist ein sozialer Prozess zwischen Menschen. (...) Dieser braucht Zeit. Es ist deshalb falsch, wenn die Politik ihre gesellschaftspolitischen Vorstellungen den Schulen überstülpt.“
Wer Bernhard Pulver kennt oder seine Politik verfolgt, weiss, dass er überzeugt ist, dass die Schulentwicklung von unten kommen muss und dass sie in den einzelnen Gemeinden und Schulen stattfindet. Nie würde er etwas von oben verordnen – nicht aus Desinteresse oder Laisser Faire, sondern aus grossem Respekt gegenüber der Gemeindeautonomie. Er lädt die Gemeinden ein sich mit der Frage auseinander zu setzen, was für sie, für ihre Schule, für ihre Kinder das Beste ist. Und genau dafür hat er zum pädagogischen Dialog aufgerufen, „mit welchem Freiräume bewusst gemacht, genutzt und erweitert werden sollen“.
Die SP Zollikofen möchte den Ball aufnehmen und sich auf diesen spannenden Dialog einlassen. Deshalb hat sie sich von Anfang an gegen den unnötigen Artikel gewehrt. Er diktiert den Stillstand von oben und verhindert sowohl die Weiterentwicklung des Bildungswesens wie auch die aktive Beteiligung der Betroffenen.
Die SP Zollikofen ruft die Bevölkerung auf, den Dialog ebenfalls einzufordern und an ihm teilzunehmen. Das ist aber nur möglich mit einem NEIN zum neuen Bildungsartikel.
Eva Baltensperger, Grossrätin

Nein zur Änderung des Bildungsreglements

Vorstand

Am Samstag, 9. November zwischen 9:00 und 14:00 Uhr diskutieren wir bei Muffins und Salzigem über den Sinn des Bildungsreglements und vor allem über den Unsinn der drohenden Verschärfung an der Abstimmung vom 24. November 2013.


Die Podiumsdiskussion vom 31. Oktober hat gezeigt, dass viele Teilnehmende der Verschärfung des Bildungsreglements kritisch-ablehnend gegenüber stehen. Weshalb soll ein Reglement, welche für die Schuleingangsstufe verschiedene Modelle zuliess, geändert werden? Bis jetzt fand keine öffentliche Diskussion unter Lehrpersonen, Eltern und Bildungsverantwortlichen zu den neuen Möglichkeiten, welche das neue Volksschulgesetz des Kantons Bern bietet, statt.

Gerade mit dem anstehenden, längst überfälligen Umbau oder Neubau der Kindergärten am Lindenweg sollten die interessierten ZollikofnerInnen mögliche alternative Schuleingangsmodelle und deren räumliche Gestaltung diskutieren können.
Stimmen Sie am 24. November deshalb GEGEN die Verschärfung des Bildungsreglements und damit FÜR eine öffentlich-demokratische Diskussion um die Schule als Ort, wo zeitgemässes Lernen möglich ist!


Für den Vorstand, Fides Kistler

Podiumsdiskussion zur Volksabstimmung zur Änderung des Bildungsreglements der Gemeinde Zollikofen

Vorstand

An der Abstimmung vom 24. November 2013 können die Stimmberechtigten Zollikofens über die Änderung des Bildungsreglements abstimmen. Hierzu organisiert das überparteiliche Referendumskomitee am   Donnerstag, 31. Oktober 2013, 19.30 Uhr eine Podiumsdiskussion in der Aula des Wahlackerschulhauses.   Es diskutieren: für die Änderung des Bildungsreglements:

-          Daniel Bichsel, Gemeindepräsident

-          Peter Bähler, Mitglied GGR

  Gegen die Änderung des Bildungsreglements:

-          Eva Baltensperger, Grossrätin

-          Theo Margot, ehem. Schulleiter Sek.stufe I

 

-          Moderation: Simon Wälti, Redaktor „Der Bund“

  Sie sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren. <link file:12173>Zum Flyer

Nominationen für die Grossratswahlen und Infoabend zur 1:12 Initiative mit David Roth

Vorstand

Die SP-Zollikofen lädt alle Interessierten zu einem spannenden Politabend am Donnerstag dem 5. September 2013 ab 19:30 Uhr im Restaurant Kreuz in Zollikofen ein.
•    19:30 Uhr – 1. Teil: Nominationen der SP-Zollikofen für die Grossratswahlen 2014
•    kurze Pause
•    20:15 Uhr – 2. Teil: David Roth zur 1:12 Initiative der Juso
Die SP-Zollikofen wird am 5.9.2013 ihre Nominationen für die Wahlen für den Grossen Rat des Kantons Bern vornehmen. Die Mitglieder der SP-Zollikofen, die sich zur Wahl stellen, werden sich und ihre Motivation kurz vorstellen.
Nach einer kurzen Pause beginnt um 20:15 Uhr der zweite Teil des Abends mit einer Informationsveranstaltung zur vieldiskutierten 1:12 Initiative der Juso. Vorgestellt wird die Initiative vom Juso-Präsidenten David Roth, der nach der Präsentation auch für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stehen wird.
Der Vorstand der SP-Zollikofen freut sich über ein zahlreiches Erscheinen und rege Diskussionen