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Öffentliche Mitwirkung zur Planung Schäferei

Vorstand

Im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens gemäss Art. 58 BauG äussert sich die
Sozialdemokratische Partei (SP) Zollikofen folgendermassen:
1. Die SP Zollikofen dankt der Gemeinde Zollikofen für die Aufforderung zur Mitwirkung
an der Planung Schäferei. Die zur Verfügung gestellten Unterlagen sind informativ und
geben eine gute Übersicht zu den Projekten. Die Publikumsausstellung im ehemaligen
Celiwar-Areal mit den Modellen und ausführlichen Planungsunterlagen haben wir als
sehr positiv befunden und danken dazu allen Beteiligten für Ihre Arbeit.
Betreffend Projektwettbewerb sind wir der Meinung, dass ein weiterer Einbezug von
Architektenteams (nicht nur 4 Teams) in einem offenen Wettbewerbsverfahren
vielleicht noch mehr kreative und innovative Lösungen hätte aufzeigen können. Es
wurden nur vier Projekte vorgestellt, die von ihrer Art her doch alle sehr ähnlich sind.
Grundsätzlich sind wir aber zum überarbeiteten Siegerprojekt und zu der vorgestellten
Qualität der Projekte positiv eingestellt.
2. Die Schäferei ist bekanntlich die letzte grössere Baulandreserve in Zollikofen. Ein Teil
davon gehört eigentumsrechtlich der Gemeinde Zollikofen. Wird das Land verkauft,
bleibt davon der Einwohnergemeinde nichts mehr erhalten. Wir regen an, den Anteil des
gemeindeeigenen Baulands oder mindestens einen großen Teil davon im Baurecht
abzugeben.
3. Das vierteilige, allgemeine Konzept sticht durch die grosszügigen und öffentlich
zugänglichen zentralen Grün- und Erholungsräume hervor. Wir regen an, die Gestaltung
dieses Raumes sehr sorgfältig zu planen und planungsrechtlich so konkret wie möglich
festzulegen, damit diese nicht bei der Realisierung dem Rotstift zum Opfer fallen und am
Ende nur eine banale Grünfläche bleibt. Es ist ausserdem dafür zu sorgen, dass
bestehende alte Baumbestände erhalten bleiben können (Einzelbäume und alter
Bestand beim Teich). Es ist ebenfalls dafür zu sorgen, dass der Schlittelhang den Namen
„Hang" verdient und gebührend in das Konzept integriert wird. Bei der Erweiterung des
Teiches ist darüber nachzudenken, wie die darin lebenden und wandernden Amphibien
geschützt werden können (z.B. Amphibientunnel).
4. Der Realisierung einer Einfamilienhausbebauung stehen wir eher kritisch gegenüber.
Gemäss dem regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzepts Bern-Mittelland sind
Siedlungsräume zu verdichten. Da fragt es sich sehr, ob die Realisierung eines kleinen,
peripheren Teils mit Einfamilienhäusern noch zeitgemäss ist. Durch die Zweiteilung der
Eigentumsverhältnisse besteht die Gefahr, dass die Gemeinde möglichst schnell ihr Land
für den individuellen Bau von Einfamilienhäusern abstossen möchte und diese dann
nicht in das planerische Gesamtkonzept hineinpassen werden. Wir fordern sehr genaue
und formal einheitliche Regelungen, damit sich einerseits die Einfamilienhäuser visuell
in die Gesamtanlage der Schäferei einpassen lassen und dass andererseits auch die
Nebenerschliessungsfragen gut durchdacht und planungsrechtlich gelöst werden (z.B.
Regelung der Parkplätze auf Privatgrund und der Besucherparkplätze, z.B. durch
zwingende Einbindung der Einfamilienhausbesitzer an die Einstellhallen; Anschluss an
Fuss- und Radwege, damit auch dieser Raum öffentlich durchlässig ist; Beachten der
Lärmproblematik etc.). Letztere Forderungen gelten auch für die grössere
Gebäudegruppe mit Doppeleinfamilienhäusern.
5. Wir begrüssen, dass die Neuüberbauung im Innern verkehrsfrei ist. Allerdings wurde
es wieder einmal verpasst, von Anfang an eine völlig verkehrsfreie Siedlung zu planen,
welche komplett auf unter- und überirdische Parkmöglichkeiten verzichten kann. Es
hätte Zollikofen gut gestanden in dieser Hinsicht zukunftsweisende Konzepte -
mindestens als Alternative - vorzustellen und damit ein Wohnpublikum anzuziehen,
welches in unserer sehr gut mit ÖV erschlossenen Gemeinde freiwillig auf Autos
verzichten kann und will.
Die dreiteilige Zufahrt für den motorisierten Individualverkehr verteilt die neue
Verkehrsbelastung bestmöglichst. Die Gemeinde hat umgehend dafür zu sorgen, dass die
Zufahrt von der Kirchlindachstrasse rechtlich verbindlich fixiert werden kann.
6. Für das gesamte Projekt erachten wir es als selbstverständlich, dass die Energiestadt
Zollikofen die modernsten und ökologischsten Bau- und Energiekriterien für die weitere
Planung anwenden wird.
7. Zur Umsetzung der Mehrfamilienhausbebauung unter der Bauherrschaft der Firma
Marti Invest AG hat die Gemeinde Zolhkofen vorab alle nötigen und vorhandenen Mittel
auszuschöpfen, um ihrer Bevölkerung kostengünstigen Wohnraum anzubieten zu
können. Es wäre sehr schade, wenn neben den per se teuren individuellen
Wohnlösungen auch im Mehrfamilienhausbau nur teure und luxuriöse Wohnungen auf
den Markt kommen würden.
Wir danken der Gemeinde Zollikofen für die Berücksichtigung unserer Anliegen.

Vielen herzlichen Dank!

Aus dem Präsidium, Medienmitteilung

Mirjam Veglio hat den Kampf ums Präsidium verloren

Aus den Räten

Daniel Bichsel (SVP) wird neuer Gemeindepräsident. Mirjam Veglio hat den Kampf ums Präsidium verloren

Die zumindest leise erhoffte Sensation ist ausgeblieben. Die SP gratuliert dem Favoriten zum klaren Wahlsieg.

Es braucht Mut, sich im bürgerlich dominierten Zollikofen als Kandidatin einer Partei mit rund 20 Prozent Stimmenanteil für das Amt der Gemeindepräsidentin zu bewerben. Mirjam Veglio hatte diesen Mut, musste dafür einiges einstecken, trat dennoch erfrischend auf und ist schliesslich unterlegen. Sie darf für sich in Anspruch nehmen, mit den vorhandenen Mitteln einen attraktiven und fairen Wahlkampf geführt zu haben. Die zweihöchste Stimmenzahl im Gemeinderat belegt dies und entschädigt Mirjam Veglio für den verlorenen Kampf ums Präsidium. Der Spitzenrang bedeutet eine Anerkennung der guten Arbeit des bisher jüngsten Gemeinderatsmitgliedes.

Auch wenn Daniel Bichsel von Anfang an die Favoritenrolle einnahm und die Eroberung des Gemeindepräsidiums einer Sensation gleichgekommen wäre, sind die erreichten 37 Prozent Stimmenanteil enttäuschend. Die SP muss zur Kenntnis nehmen, dass gegen einen einflussreichen Finanzverwalter ebenso schwer zu gewinnen ist wie gegen einen amtierenden Gemeindepräsidenten.

Die SP hat einen konsequenten und gradlinigen Wahlkampf geführt und sieht dies durch die erzielten Resultate für den Gemeinderat und das Gemeindeparlament bestätigt. Die SP Zollikofen dankt dafür allen Wählerinnen und Wählern ganz herzlich! Alle Sitze im Gemeinderat und im Gemeindeparlament konnten verteidigt werden. Das motiviert!

Wir werden Bildungsthemen, soziale und ökologische Anliegen in den Gemeindebehörden weiterhin hartnäckig verfolgen.

Hans-Jörg Rhyn, Präsident SP Zollikofen

Wahlvideo der SP Zollikofen

Aus dem Präsidium, Medienmitteilung

Mirjam Veglio, Ilaria Langenegger, Aline Leimann und Tharnan Selliah in Farbe!

Die jüngsten Kandidaten der SP, zusammen mit Mirjam Veglio haben dank Matteo Langenegger mit viel Arbeit ein Wahlvideo gedreht! Treffen kann man uns alle 4 zum Gespräch am 2. November an der Standaktion vor dem Zollikofer Coop, wir freuen uns darauf!

Mobiles Büro für Bevölkerungsanliegen

Aus dem Präsidium

An den Standaktionen der SP Zollikofen Mirjam Veglio treffen!

Nächste Gelegenheit für ein spontanes Gespräch mit Mirjam: Freitag, 2. November, von 16:30 bis 18:30 Uhr, am SP-Stand vor dem Coop Zollikofen!

Gemeindewahlen: SP hat nominiert

Aus dem Präsidium

Die Mitgliederversammlung der SP Zollikofen hat am 21. August zwei Frauen und drei Männer als Kandidierende für den Gemeinderat sowie sieben Frauen und elf Männer für den Grossen Gemeinderat (Gemeindeparlament) nominiert.

Für den Gemeinderat haben die SP-Mitglieder die bisherige SP-Gemeinderätin und Sozialvorsteherin Mirjam Veglio (1967) sowie folgende vier Personen nominiert: Peter Traber (1952), Kadermitglied der Post, GGR-Mitglied und SP-Fraktionschef; Petra Spichiger (1968), Lehrerin/Erwachsenenbildnerin; Philip Steiner (1971), Geschäftsführer der Spitex Bern; Marc Niklaus (1968), Management in Nonprofit-Organisationen. Mirjam Veglio und Peter Traber werden auf der Liste vorkumuliert.

Für den Grossen Gemeinderat (GGR) treten insgesamt 18 SP-Kandidatinnen und Kandidaten aus verschiedensten Alters- und Berufsgruppen an. Nebst Gemeinderätin Mirjam Veglio stellen sich folgende bisherige Parlamentsmitglieder zur Wiederwahl: Markus Dietiker, Fides Kistler, Reto König, Marc Niklaus, Hans-Jörg Rhyn und Peter Traber. Neu für den GGR nominierte die SP:
Rudolf Gerber, Ahila Gunaratnam, Ilaria Langenegger, Aline Leimann, Hannes Maichle, Tharnan Selliah, Petra Spichiger, Philip Steiner, Martino Veglio, Gerhard Zangger und Patricia Zangger.

Hauptziel ist das Gemeindepräsidium, das durch Mirjam Veglio erstmals für das soziale und ökologische Zollikofen erobert werden soll.

SP Zollikofen: Hans-Jörg Rhyn, Präsident

Die SP ist auch an der GAZ 2012 präsent!

Besuchen Sie unseren Stand an der Gewerbe­ausstellung Zollikofen vom 31.8. bis 2.9.

Die Kandidierenden für die Gemeindewahlen stehen Ihnen gerne für Fragen zur Gemeindepolitik und allgemeine Informationen zur Verfügung.

Die SP Zollikofen hat auch eine Facebook - Seite

Aus dem Präsidium

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HJR


Aktivitäten und aktuelle Fotos finden sich auch auf der Facebook-Seite "SP Zollikofen". Ein Besuch lohnt sich. Bitte unter dem Titelbild unbedingt "Gefällt mir" anklicken! 

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Info-Radar auf Zollikofens Strassen im Einsatz

Vorstand, Aus den Räten, Grosser Gemeinderat, Gemeinderat

Sensibilisierung der Fahrzeuglenker und -lenkerinnen

Die Statistiken beweisen es. Nichtanpassen der Geschwindigkeit ist innerorts eine der häufigsten Unfallursachen. 

 

Die SP Zollikofen setzt sich für eine sichere und den Bedürfnissen der „Zolliköfler“ entsprechende Verkehrspolitik ein. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, ein vom TCS zur Verfügung gestelltes mobiles Geschwindigkeitsradar (Inforadar) aufzustellen. Weiter

Sanierung des Verwaltungsgebäudes ist die richtige Lösung

Grosser Gemeinderat

Neubau mit anschliessendem Abbruch – ein unbefriedigendes Szenario

Die SP-Fraktion hat sich an der GGR-Sitzung vom 25.4. für die vom Grossen Gemeinderat mehrheitlich beschlossene Sanierung des Verwaltungsgebäudes eingesetzt und sich gegen einen Neubau gestellt. Wir sind überzeugt, dass damit der Stimmbürgerin und dem Stimmbürger eine zweckmässige Lösung vorgelegt wird. Folgende Gründe waren für die Haltung der SP-Fraktion entscheidend: Weiter

Mühleberg vom Netz! Besser schon morgen abschalten!

Medienmitteilung

H.-J. RHYN Die SP Zollikofen war im Menschenstrom gegen Atom (Protest gegen AKW Mühleberg) am 11. März durch Gemeinderätin Mirjam Veglio prominent vertreten!
Anne Eckhardt Scheck, Präsidentin des ENSI-Rates und damit oberste Sicherheitsverantwortliche für Kernkraftwerke in der Schweiz äusserte sich kürzlich wie folgt: «Wie sicher ‚sicher genug‘ ist, das muss die Politik entscheiden. Das kann keine technische Kommission. Es ist nicht die Aufgabe des ENSI, zu definieren, was sicher ist.» Weiter